Dokumentarfilm über einen Betroffenen wird betrachtet. Die Aufzeichnung des „Dossier Tempo Teufel“ (Frontalkollision) zum Thema wird betrachtet und gemäss den Arbeitsblättern besprochen.

Auseinandersetzung mit der „anderen Seite“ des Rasens.

Die beiden Fragen 11 und 12 des Beobachtungsblattes führten zu einem selten offenen differenzierten Klassengespräch. Offenbar hinterliess der Film einen tiefen Eindruck und spricht die SchülerInnen direkt an! So äusserte eine Schülerin, sie würde sich als Unfallverursacherin unbedingt bei den Hinterbliebenen entschuldigen wollen und versuchen, mit ihnen Kontakt aufzunehmen – während ein Knabe meinte, er hätte nie den Mut für diesen Schritt, er würde sich zu stark schuldig fühlen und hätte Angst vor Rita und Rainers Reaktion. Als unverständlich und erschreckend wurde die Reaktion von Florian empfunden: „Ich kann mich ja an nichts mehr erinnern“ und „rückgängig machen kann man halt nichts mehr“.

Einstieg: Aktueller Zeitungsartikel (15’): Artikel von 2- 3 SchülerInnen lesen lassen – die anderen hören zu. Kurzes „Blitzlicht“– keine Diskussion: Impuls könnte zum Beispiel sein:
    • Was für Gefühle habt ihr wahrgenommen?
    • Was für ein Bild kommt euch spontan?

DVD „Tempo Teufel“/Frontalkollision zeigen (30’):

  • Gruppen einteilen und Fragen gemäss Arbeitsblatt verteilen, kurz erläutern.
  • Gruppen à 4 Personen beantworten die drei Fragen vom Arbeitsblatt.
  • Fragen werden mündlich im Klassenverband besprochen.
  • Antworten/Einschätzungen werden auf der Wandtafel oder dem Flipchart notiert und diskutiert.
Abschluss (15’): Aussagen/Statements des Films auf Papierstreifen schreiben: „Rasen fordert leben“, „Schnell – schneller –tot“ etc.

Alle Schülerinnen erarbeiten 3 eigene Aussagen: Nach 5’ gehen die Schülerinnen
wieder in die bereits vorhandenen Gruppen und sammeln die besten vier Statements
zusammen und stellen diese der Klasse mündlich vor (nachher an Wandtafel heften)!.

Sendung und Arbeitsblätter„Dossier Tempo Teufel“ (Link , Kauf).