Das eigene Risikoverhalten mit anderen reflektieren.

Klären des Risikobegriffs. Wahrnehmen des eigenen Risikoverhaltens. Erkennen
der Unterschiedlichkeit der einzelnen SchülerInnen. Unterschiede Mädchen–Jungs wahrnehmen.

Posterbetrachtung (15’): Betrachten und kommentieren des Plakats „Risiko“ (Beilage)
entsprechend den Fragen zum Poster.

Einzelarbeit (15’): SchülerInnen notieren für sich allein riskante Tätigkeiten, welche sie
manchmal ausüben (Arbeitsblatt 1.1.: „Wenn ich die Gelegenheit hätte.. .“). Wandtafel mit
drei Spalten erstellen: 1. Welche riskanten Tätigkeiten kennen wir? 2. Weshalb gehen wir
diese Risiken ein (Motive) 3. Wer drängt uns eher dazu, diese Risiken einzugehen?

Austausch (15’)

„Risflecting“ (15’): Lehrer erklärt „Risflekting-Schema“ „6 Verhaltenstypen im Umgang mit Rausch&Risiko“ nach KOLLER www.risflecting.at
Schüler ordnen sich in Einzelarbeit ein.


 Die SchülerInnen zeigen sich interessiert und durchaus fähig, einen eigenen Risikobegriff zu definieren. Es werden auch „alltägliche Risiken“ genannt. Also nicht nur „freihändig Velofahren“ sondern auch „ohne Aufgaben zur Schule
kommen“.

Sehr wichtig ist hier auch den Aspekt der Gruppendynamik zu beleuchten:
Gruppen tendieren zu höherem Risiko. Spannend ist hier, darauf zu schauen, wer drängt zu Risikoverhalten. Dies können nämlich auch Pfadiführer und Turnlehrer sein. Der Risflecting-Teil kann auch zu einem späteren Zeitpunkt behandelt werden.